Rund um den Jahresbeginn … Limericks

Es gab eine Silvesterfete,
die kostete ganz schön viel Knete.
Jeder wurde satt,
vom Alkohol platt.
Niemand mag mehr Sekt und Pastete.

Es kam Tante Lisbeth vom Inn,
ihr Leben schien ganz ohne Sinn.
So weh tat das Herz,
vor Kummer und Schmerz.
Sie ertränkte ihr Leid mit Gin.

Ein Glücksschwein aus Nordrhein-Westfalen,
das konnte gut Aktbilder malen.
Bot sie zum Verkauf,
bekam Geld zuhauf,
und konnte die Miete bezahlen!

Der Ludwig aus dem schönen Meißen
trank sehr gerne Wein, doch nur weißen.
Er stand an der Bar,
da wurde ihm klar,
er wollte Ludwiga bald heißen.

Drei Könige ziehen durchs Land,
der Regen durchnässt ihr Gewand.
Kein Brot, keine Wurst,
sie haben nur Durst.
Sie heben nur bittend die Hand.

© G. Bessen 2018

 

 

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Limerick

Der Präsident in Amerika
twittert meistens nur ein ‚blablabla’.
Der ‚Ernst’ bleibt ihm fern,
er schreibt trotzdem gern
‚for his real Great America’.

© G. Bessen

 

Auf dem Weihnachtsweg 25-26

weihnachten-0021Es weihnachtet in Bloggershausen

Da ich vor den nördlichen Toren Berlins lebe, erlaube ich mir MEINESICHTDERWELT und schreibe euch VOLLER WORTE die ultimative Bloggershausener Weihnachtsgeschichte zum Jahre 2016 mit den besten Wünschen für die Weihnachtsfeiertage.

Der Weihnachtsmann, so erzählt man sich, ist ein ziemlich alter Kerl, der weit gereist ist und daher schon vom  Reich der FRAUHOLLE52 aus viel gesehen und erlebt hat. Man kann ihn  bei FRAU MOMO IN BERLIN schwerlich treffen, es sei denn, man erwischt ihn mal gerade nicht in Papas Hosen oder Nachbars Schuhen ganz QUERSATZEIN.  Trotzdem kann man, wenn man Glück hat, flink wie HELGA AUS DEM RHEINLAND,  einen Zipfel dieses Weihnachtsmanngeheimnisses und seiner Erlebnisse lüften.

Der von allen Kindern so geliebte KORMORANFLUG  hatte sich auf  einer bunten BUCHSTABENWIESE  gerade vom letzten Fest ausgeruht. Er wollte IM POETISCHEN ZIMMER noch etwas erleben. Und so war sein erstes Reiseziel das WORTHAUS, wo auch der ARNO VON ROSEN  von sich Reden macht. Er packte sein MINIBARES, nahm neben anderen Reisefreudigen seine Assistenten KARL und  HELMUT   mit, denn man weiß ja im Alter nie, was einem so zustoßen kann. Und sein Glücksbringer durfte auf keinen Fall fehlen, eine kleiner  leuchtender MEERMOND ganz in KLATSCHMOHNROT.

weihnachten-0021So begaben sie sich nach Italien. „EINHERZSPRICHT“, rief er voll Freude aus, als er italienischen Boden betrat. Schon wollte er niederknien und ihn küssen.  Seine  FREIDENKERIN vom KUNTERBUNTEN ALLERLEI  deutete jedoch auf die herbeigeeilten, fröhlich rufenden MOMOS   und erinnerte ihn mit ALTWEIBERGESCHICHTEN  daran, dass er nicht der Papst sei. Sie wies ihn an, sich wie ein Weihnachtsmann zu benehmen. Der Weihnachtsmann hätte sich fast zum FINBARSGIFT  gemacht und riss sich zusammen.

In  GERTRUDTRENKELBACH war es äußerst sonnig  und wie in KUNSTLYRIK  blühten überall TONARIS. Als er alles erledigt hatte, schwebten ihm noch zwei andere Orte vor:  BEN WEDERWILL und ein türkischer Basar mit dem unaussprechlichen Namen PATERAKIS.
Da er noch ein paar Geschenke vom letzten Jahr hatte, erschien ihm der türkische Basar ein lohnendes Ziel. Hier war es noch heißer, aber der Wind pfiff  wie in den  RUHRKÖPFE(N). Die Geschenke konnte er auf dem Basar sicherlich rasch versilbern. Sie fuhren in das bekannte Handelszentrum im SUEBILDERBLOG. Ui, da war was los!! Mit tiefer Stimme begrüßte er die attraktive Händlerin  EMILY  mit „HARD-BEAT(E)“, wurde im Nu alles los und konnte für seine letzten SWEETKOFFIES sogar noch etwas Neues kaufen. Gestärkt mit einem deftigen, doch auch mageren  HERZENSAUGE  und einer VERSSPIELERIN gegen die brütende Hitze,  zog die Truppe weiter nach TEEKAY. Dort auf dem STILISTICO   konnte sich der Weihnachtsmann gar nicht mehr beherrschen. Er kaufte noch mehr und machte das Geschäft seines Lebens. Das klappte ja besser als bei ebay. Dort kaufte und verkaufte doch jeder! Er schlug sich vor Freude auf die Schulter und bekam vom vielen türkischen Honig fast einen Brechreiz. Ihm wurde richtig mulmig in der Magengegend. CHRISTINE konnte ihm jetzt helfen, am besten mit einer  klaren COSMEA  aus dem Saft der AGNES. Rein und  runter damit!

Die Zeit eilte schnell dahin.  Es wurde höchste Zeit nach TENERIFE-BONN zu starten. Er zeigte seine PLAUDERPAUSE und stieg ins Flugzeug ein. Vor dem Ausstieg betrachtete sich der Weihnachtsmann eingehend im LITERATURFREY und wischte sich eine Träne aus dem Gesicht.
Am Flughafen wartete BARBARA. Damit hatte der Weihnachtsmann aber nicht gerechnet.
Unser Weihnachtsmann fühlte sich voller Lebensfreude wie bei TRÄUMERLE KERSTIN. Um ihn herum sah es aus wie in einem Wald voller SUGAR 4 ALL,  Scharen von schönen Frauen kamen auf ihn zu und stellten sich ehrfurchtsvoll als FABELHAFTE BÜCHER  vor. In ihrem Gefolge waren ihre Kinder, eines bezaubernder als das andere, eine wahre TÜRMERIN. Die Kinder hoben dem Weihnachtsmann stolz ihre Lieblingstiere entgegen  und der Weihnachtsmann streichelte sie alle, sanft und liebevoll.

weihnachten-0021Inzwischen waren sie schon ein paar Wochen unterwegs. Aber ein so bedeutender Weihnachtsvertreter hat natürlich keinen Kalender dabei. Nun, ein kurzer Zwischenstopp in den USA sollte noch drin sein.
Dort übernachteten sie in GUDRUNS  SPINNSTÜBCHEN, trafen auf ERNST BLUMENSTEIN,  dessen Fürsprache sie es zu verdanken hatten, dass Häuptling Yuppidu  sie nicht an den Marterpfahl band.

Nun ging es zurück in heimatliche Gefilde. Der Weihnachtsmann hatte doch eine Menge Zeit vertrödelt und musste sich nun mental auf seinen Job vorbereiten.
Er verstaute die wunderbaren türkischen  Geschenke auf Rudolfs Schlitten. Und fühlte sich richtig BRUNI . Er hatte alles wunderbar geschafft, packte seine GESCHICHTENSAMMLUNG   wieder aus und nahm ein Bad. RANA massierte ihm dabei sanft die Rückenmuskeln. Er war stolz auf sich und begab sich nach seinem Bad, neu eingekleidet durch die PAULINE-Straße, durchquerte die ANNA-SCHMIDT-Gasse und schlenderte am FREUDENWEG gemütlich über den Weihnachtsmarkt.

Allen, denen er begegnete, wünschte er:

Wunderschöne Weihnachten Euch allen,
mit LIFETELLSSTORIES, denn das sind die besten.

weihnachten-0021Falls ich jemanden bei der Fülle schöner Blogs nicht beachtet oder erwähnt habe,
so war das keine böse Absicht  🙂   .

Aus meiner Schmuckschatulle (3) …

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Die Taschenuhr von Onkel Johann
war ein monströses Ding,
an der sein Herz sehr hing.

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Er nahm sie mit
auf seine letzte Reise,
doch Tante Lisbeth
weinte leise,
und dachte sich:
„Was willst du damit,
Johann, Lieber?
Sie hilft dir doch
in keinster Weise!“

In einem schnellen Augenblick
nahm Tante Lisbeth sie zurück.
Nun irrt der arme Onkel Johann
zeitlos durch sein dunkles Grab.

Und Lisbeth freut sich,
denn sie bekam
vom großen Kuchen Erbe
ansonsten gar nichts ab.

© G. Bessen 2016

Aus meiner Schmuckschatulle (1)…

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Seit langem
ist sie meine Lieblingskette,
ein Erbe meiner Tante Henriette.

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Sie trug sie gern zu Tee und Tanz
mit meinem schlauen Onkel Franz,
der seinerseits gern Bücher schrieb,
die sein Sohn Walter gut vertrieb.

Doch Henriette, Franz und Walter
waren betagt, schon hoch im Alter.
Ich erbte alles. Oh, mein Gott!
Was mach’ ich nur mit all dem Schrott!?

© G. Bessen 2016