Begegnung

Zu flüchtig erschien mir dein Blick.
Erst glaubte ich an Augenhöhe,
doch er traf unter die Gürtellinie.

Advertisements

Mein Freund, der Baum …

Mein Freund, der Baum…

Ich habe ihn gesucht,
den Baum,
den ich zum
Freunde hab’ erwählt.

Stolz steht er aufrecht,
nackt und bloß,
er trotzt der Kälte
blätterlos.

Bald zieht sein
Frühlingskleid er an,
werd’ ihn besuchen,
dann und wann.

Erzähl’ ihm
meine Nöte, Sorgen
und weiß, sie sind
bei ihm geborgen.

Sei mir gegrüßt,
du treuer Freund,
der manche Stund’
mir hat versüßt!

© Text und Foto: G. Bessen