Kürbiszeit

Zwei Kürbisse, so rank und schlank,
lebten zufrieden unter der Bank.
Sie wurden entdeckt
und eingeweckt.
So leben sie weiter, Gott sei Dank!

Herbstlich
die Früchte
mit vollem Geschmack
Verzaubert in der Küche
Kürbiszeit

© Texte und Fotos: G. Bessen

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Urlaubszeit

Urlaubszeit bedeutet

die Seele baumeln lassen,
den Geist erfrischen,
dem Körper Zeit zum Auftanken zu schenken,
ohne Termin- und Erwartungsdruck leben können.

Urlaubszeit bedeutet

die Schönheit der Natur zu genießen,
Formen und Farben zu sammeln,
die Fülle des Lebens zu genießen,
sich neu zu orientieren.

Urlaubszeit bedeutet

bewusst wieder Danke zu sagen,
für unser Leben,
in seiner Einzigartigkeit,
in seiner Besonderheit.

Urlaubszeit bedeutet

alles hinter sich zu lassen,
Neuem entgegen zu sehen,
das Hier und Jetzt zu genießen,
voller Freude auf das, was kommt.

© Text und Foto: G. Bessen

Schreibeinladung für die Textwochen 12.13.19

Schreibeinladung für die Textwochen 12.13.19 | Wortspende von Geschichtszauberei

Die Wörter für die Textwochen 12/13 des Schreibjahres 2019 kommen von Rina und ihrem Blog Geschichtszauberei. Ihre neuen Begriffe lauten:

Café
verdorben
beißen

 

Wenn det Tanzbeen juckt …

Im Café Keese sitz ick nun,
weeß nich so recht, wat soll ick tun?
Hier sind ne Menge netter Frauen,
die alle zu mir rüberschauen.

Det Telefon fängt an zu läuten,
mich juckt’s, ick könnt mir jetzt glatt häuten.
„Na, Kleener, haste uff mir Lust?
Sach ja, sonst bin ick gleich voll Frust!“

So hat man mir noch nie umworben,
direkt und so ganz unverdorben,
mich, Fritze Müller aus dem Wedding,
erfahren bisher nur im Petting.

Die Kleene mit den roten Locken
scheint liebend gerne abzurocken.
Die Füße unterm Tisch kaum still,
weeß sie doch sicher, wat se will.

Wie mag die Zuckerschnute heißen?
Ick könnt mir in den Hintern beißen,
wär ick doch bloß nich so jehemmt
und wie ein I-Männchen verklemmt!

Wat soll’s! Ick jeh nu einfach zu ihr hin,
denn janz nach ihr steht mir der Sinn.
Ick werd mit ihr det Tanzbein schwingen,
ihr zärtlich wat ins Öhrchen singen,

sie in mein Liebesnest entführen
und ihren heißen Körper spüren … .

Ick nippe kurz an meinem Gin –
herrje, wo isse denn nu hin?
Wo ick sie eben noch jesehn,
seh icke jetzt nen Kellner steh’n.

Geplatzt wie eene Seifenblase,
ick fühl mir wieder wie Zwerg Nase,
geh nun allene wieder heim
und denke: Sollte halt nich sein!

© G. Bessen

212 Wörter

 

 

 http://www.cafekeese.de/

 

Als eines der beliebtesten Berliner Tanzlokale ist das Café
Keese auch jenseits der Berliner Stadtgrenze berühmt.

Ein Freund von uns hat dort vor 26 Jahren seine Herzensdame  gefunden und lebt nun, glücklich verheiratet mit ihr, in der Schweiz …