Auf dem Weihnachtsweg: 11. Dezember

Wir wünschen uns das Paradies auf Erden
und doch sind wir weit davon entfernt.

Wenige sind reich,
viele sind arm.

Wenige sind satt,
viele hungern.

Wenige erleben Frieden,
viele leben im Krieg.

Licht und Schatten prägen unser Leben
und inwieweit sich Himmel und Erde
aneinander annähern, liegt auch in unserer Hand.

Geben wir uns mit dem zufrieden, was wir sind und was wir haben, oder streben wir nach Veränderung? Nur ein Aufbruch, ein Verlassen der eigenen Komfortzonen, kann bewirken, dass sich die Lebenschancen für alle verändern und Friede und Gerechtigkeit einen breiteren Raum einnehmen.

© Text: G. Bessen, Fotos: pixabay

Seitdem ich lebe, schien mir der Frieden
auf unserer Welt
noch nie so brüchig wie heute.

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23 Kommentare

  1. Wenn auch das Paradies auf Erden nicht erforderlich ist, so besteht doch der hoffnungsvolle Wunsch auf ein friedliches Miteinander und ein Ende der Armut in der Welt.

    Es dürfte keine Hungersnot herrschen, denn es ist genug für alle vorhanden. Aber wenn ein Prozent der Weltbevölkerung die Hälfte des gesamten globalen Weltvermögens besitzt, dann ist dies extrem ungleich verteilt!

    Industriestaaten und Konzerne profitieren von den Rohstoffen der armen Länder und gleichzeitig herrscht in den Entwicklungsländern eine Politik der Korruption; das eigene hungernde Volk wird kaum berücksichtigt.

    Unsere Zivilisation verbraucht Ressourcen für einen unstillbaren Energieverbrauch. Dies treibt den Klimawandel voran und die stärksten Katastrophen spüren besonders die Ärmsten der Armen sowie das Ökosystem mit Tieren und Pflanzen. Wir stehen alle in dieser Verantwortung!

    Weltweite Konflikte und gewaltsame Auseinandersetzungen verstärken diese Not dramatisch und kein Ende in Sicht! Es ist unfassbar traurig, dass die Menschheit weder Frieden noch Chancengleichheit ermöglicht!

    Ich grüße Dich, Anna-Lena!
    Helga

    Gefällt 1 Person

    • Das hast du ganz wunderbar auf den Punkt gebracht, liebe Helga.

      Können wir das Ruder überhaupt noch herumreißen oder gehen wir allesamt in absehbarer Zeit mit diesem Schiff unter?
      Manmal habe ich diese fatalistische Vorstellung, denn wer auf der weltpolitischen Bühne das Sagen hat, scheint mir den Karren immer tiefer in den Dreck zu manövrieren.

      Ich danke dir und grüße auch dich herzlich,
      Anna-Lena

      Gefällt mir

  2. Friedliebend war das Menschenvolk nie, am ehesten schienen es noch die Mütter zu sein, aber wehe, die Brut wird bedroht!
    Und doch ist Morden und Schlachten des Menschen nicht würdig.

    Es geht mal wieder um die Balance. Liegt das Dunkle unbewegt in der Wagschale dem Lichten gegenüber, ist alles gut, verrutscht das ganze, ist der ohnehin immer brüchige Frieden bedroht…
    Wir müssen unsere Friedenslichter dem Dunkel entgegensetzen und mit unseren hellen pazifistischen Gedanken Gier und Machthunger in die Schranken weisen.
    Wie denn, fragen die Kritischen, und die Mutlosen schweigen.

    Etwas hilflose Grüße von Bruni

    Gefällt 1 Person

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