Mit allen Sinnen

Mit allen Sinnen

Wie gern ich sie rieche,
die frische Morgenluft,
gereinigt durch die Nacht,
belebend und kühl.

Wie gern ich sie schmecke,
die sonnige Mittagsluft,
gespickt mit Gewürzen,
Kräutern und Gaben.

Wie gern ich sie sehe,
die satte Luft des Abends,
mit dem Tanz der Insekten
und dem Lied vom Tag.

Wie gern ich sie höre,
die Stille der Nacht,
gehüllt in das Dunkel,
das Sicherheit schafft.

© Text und Fotos: G. Bessen

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25 Kommentare

  1. Das stimmt …

    2006 habe ich eines über die Sinne geschrieben und hier sind drei Verse daraus

    Lust und Leid erkennen,
    die Dinge beim Namen nennen.
    Duckmäuser und Leisetreter beiseite schieben,
    bahnbrechende Neugierde mit Eifer lenken,
    dabei nie die Erwartungen senken.

    So könnten wir halbwegs zustande bringen
    das Wertvollste von allem: Herz und Seele
    vor großer Not bewahren – Lust und Leid erkennen
    die Dinge beim Namen nennen.
    Duckmäuser und Leisetreter beiseite schieben,
    bahnbrechende Neugier mit Eifer lenken,
    dabei nie die Erwartungen senken.

    So könnten wir halbwegs zustande bringen
    das Wertvollste von allem: Herz und Seele
    vor großer Not bewahren und dem Menschsein
    Sinn und Sinnliches zurückschenken.
    Mit Behutsamkeit lenken, weniger bedenken,
    und mit aller Kraft trotz äußerster Vorsicht
    und mit Bedacht Raum schaffen für wichtige
    Sachen

    Liebe vorösterliche Grüße an Dich

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