Ur-Vertrauen

Ur-Vertrauen

Und die Sonne sprach zu mir:
Ich wärme dich, wenn du frierst.
Und der Mond sprach zu mir:
Ich leuchte dir den Weg, wenn du dich verirrst.
Und die Sterne sprachen zu mir:
Wir leiten dich, wie einst die Weisen aus dem Morgenland.

Und der Regen sprach zu mir:
Ich sorge für dich, dass deine Quelle nie versiegt.
Und der Wind sprach zu mir:
Ich weise dir den Weg, falls du Gefahr läufst, von ihm abzukommen.
Und der Schnee sprach zu mir:
Ich lasse dich weich fallen, falls du doch strauchelst.

Und die Himmelsgewalten lächelten mir zu.

Nur die Menschen zeigen zwei Gesichter
und immer wieder sehe und höre ich genau hin,
ob ich ihnen wirklich vertrauen kann.

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© G. Bessen 1/17

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19 Kommentare

  1. Da steckt ja eine ganze Philosophie drin! Chapeau!
    Übrigens habe ich vorher mitbekommen, dass die Pottwale den Bewohnern Polynesiens den Weg übers weite Meer nach Neuseeland gezeigt haben könnten. Das passt doch dazu!

    Hab Dank für Deine Beständigkeit, die ich sehr schätze, liebe Anna-Lena.

    Herzlich
    Helmut

    Gefällt 1 Person

  2. Wundervoll ist Dein Text über das Urvertrauen, liebe Anna-Lena.
    Ich bin begeistert.

    Du hast in Worte gefaßt, was uns trägt, was uns hält, was uns
    den für uns passenden Weg weist und auf ihm weitergehen läßt, weil unser Urvertrauen voller Hoffnung ist und uns stärkt.

    Ich muß daran denken – immer – und darf es nicht vergessen.

    Liebste Sonntagabendgrüße von Bruni an Dich

    Gefällt 1 Person

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