Wie ein Rufer in der Wüste

rufer-in-der-wueste

Geborstene Erde,
versandetes Land.
Nirgendwo Menschen.
Kein Regen,
nur Risse im Sand.
Sand unter,
was liegt darunter?
Bleiche Gerippe,
gespaltene Knochen.
Weder Tiere noch Pflanzen,
Dünen aus Sand.
Dürre, Verwüstung,
nur trocknender Wind.
Entvölkerte Wüste,
einst fruchtbares Land.
Versengende Hitze,
keinerlei Leben.
In Bergen
von treibendem Sand
verschwand es
im Laufe der Jahre
lautlos
und wenig bekannt.

© Bruni Kantz, 2008

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21 Kommentare

  1. Ist gut, dass du solches schreibst. Mehr Achtung vor der Natur und Achtsamkeit, Behutsamkeit mit ihr wäre dringend nötig.

    Ja, er zeigt sich als Mahnung. Wenn wir so weitermachten, dann gibt es bald nur noch zugebaute Flächen und nirgends Platz für Pflanzen, Bäume, Tiere. Aber ich denke, dass sich viele schon damit befassen und ein gewisses Umdenken stattfindet. Man müsste alle erreichen.

    Lieben Gruß, Brigitte

    Gefällt 1 Person

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