Stille

 

Stille

Still ist es, als die Nacht dem Morgen die Tür öffnet. Der frühe  Tag tritt ein, ganz leise, um die letzten Schleier der Nacht nicht zu zerreißen. Wie ein Mantel legt sich die Stille auf mich. Sie umfängt mich und hüllt mich ein. Sie wärmt mich und gibt mir Schutz. Nichts kann mich erschrecken, nichts ängstigt mich. Die Schleier der Nacht lösen sich auf. Die Sonne schickt ihre ersten zarten Strahlen zu mir und kitzelt mich wach. Still beginnt mein Tag. Still endet er.cropped-zwischen-den-jahren-1.jpg

SONNENUNTERGANG
EIN LEUCHTEN IN DEN AUGEN
INNERE WÄRME

© Texte  und Foto: G. Bessen

*****

Merk auf dieses feine,
unaufhörliche Geräusch;
es ist die Stille.
Horch auf das,
was man hört,
wenn man nichts mehr vernimmt.

Paul Valery

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23 Kommentare

  1. Ergreifende Worte sind das, ich habe sie gleich zwei Mal lesen müssen, so sehr gefallen sie mir.
    Ich beneide Dich um die Gabe Gefühle und Gedanken in so schöne Worte zu fassen.
    Ich kann es nicht, daher freue mich mich doppelt wenn ich Deine Worte hier lesen kann.
    Alles Gute für 2017 wünsche ich Dir noch, ich bin zur Zeit ziemlich internetmüde, keine Ahnung wieso, aber das wird sich schon wieder ändern denke ich.
    LG
    Agnes

    Gefällt 1 Person

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