Im Treppenhaus des Lebens

Im Treppenhaus des Lebens

Sobald wir das Laufen erlernt haben,
uns sicher auf den Beinen fühlen,
gleicht unser Leben einem Treppenhaus.

Treppauf, treppab.

Wir laufen und
wir verlaufen uns,
stehen vor verschlossenen Türen,
fühlen uns ausgegrenzt.

Manche Tür lässt sich öffnen,
gespannt treten wir ein,
glücklich über das,
was wir gefunden haben.

Bewegung erhält uns am Leben,
Neugier erhöht unsere Aufmerksamkeit,
Schätze bereichern unser Leben
und Misserfolge lassen uns reifen.

Irgendwann öffnen wir die letzte Tür
und verlassen das Treppenhaus
leise und unauffällig,
so wie wir es betreten haben.

treppenhaeuser

© Text und Fotos: G. Bessen 1.11.16

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32 Kommentare

  1. Ich bin sicher, dass ich gestern einen Kommentar hierzu geschrieben habe. Nun ist er weg. 😳 Ich habe seit einiger Zeit das Gefühl, dass es mit dem Smartphone und der WP-APP nicht immer richtig funktioniert, dass Kommentare verschwinden. Vielleicht ist aber auch die Verbindung nicht immer gut genug. Wer weiß das schon so genau. Das ist echt blöd, weil ich mit dem unruhigen Geist Felix noch immer zu selten und zu kurz an meinen PC komme. Ich vermisse das so. *heul*
    Irgendwann wird das hoffentlich noch besser.
    Ich hoffe, dieser Kommentar bleibt, auch wenn er jetzt gar nichts mit dem schönen Beitrag zu tun hat. ☺
    Liebe Grüße,
    Martina

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      • Es ist so, dass mein PC oben in meinem Büro steht. Nehme ich Felix mit nach oben, dann „erkundet“ er erst mal mein Büro, weil er da nicht so oft ist. Also muss ich ständig aufpassen, ihn zurechtweisen. Nicht ideal. Wenn ich Glück habe, ist er irgendwann müde und ich habe etwas Ruhe. Dann nutze ich die Zeit aber für meinen Blog. Aber er schläft dann meist nicht so lange, dass ich in Ruhe Blogrunden machen kann. Im Wohnzimmer ist er etwas ruhiger.
        Ich muss aber noch immer die Türen zumachen, sonst erkundet er das Haus und klaut irgendwelche Dinge. Letztens hatte er einen Seestern, auf dem er rumkaute. Ich wusste erst gar nicht, wo er den her hatte. Stell dir vor, er ist unbemerkt in den Keller gegangen und hat aus einer Kiste, die im Regal stand, diesen Seestern geklaut. Die hatte ich völlig vergessen. Er hat ihn mit nach oben gebracht und drauf rumgekaut. Zweimal.
        So bald Schuhe rumstehen, klaut er einen. Gerade liegt er noch dösend auf seiner Decke, auf einmal ist der Schuh weg. Er streicht wie zufällig vorbei, man bekommt es gar nicht mit, zack hat er ihn geklaut. Socken sowieso.
        Und er springt über Tisch und Bänke. Daher bleibe ich meistens mit ihm hier unten und nutze immer mal das Smartphone.

        Gefällt 1 Person

  2. Nun bin ich gerade mal am PC, weil ich den zweiten Kommentar auch nicht mehr sehen konnte. Doch hier sehe ich, dass die Kommentare beide da sind, nur noch freigeschaltet werden. Hier am PC sehe ich sie, am Smartphone nicht. Verstehe einer die Technik. Aber jetzt verstehe ich auch, warum bei mir auch schon mal jemand geschrieben hat, der Kommentar sei weg, obwohl er da war. Derjenige war wohl auch am Smartphone. 🙂
    Einen schönen Tag wünsche ich dir,
    Martina, die hier gerade den Beitrag mit sinnlosen Kommentaren vollmüllt 😀

    Gefällt 1 Person

  3. Das Treppenhaus ist ein guter Vergleich, liebe Anna-Lena,
    Dieses Auf und Ab des Lebens hält uns auf Trab.
    Manche Stufen scheinen auch sehr hoch und wir müssen uns anstrengen, müssen größere Schritte machen.

    Um die Kurven geht es auch und bei manchen Stockwerken möchten wir verweilen und nicht mehr weitereilen, aber es geht nicht, wir müssen weiter, die Zeit nimmt uns mit, ob wir es wollen oder nicht…

    Herzlichst Bruni

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