Der ‚goldene’ Oktober

In diesem Jahr machte er seinem Namen nur bedingt Ehre. Es gab sie durchaus, die herrlichen Sonnenstunden, die das Laub der Bäume in allen Farben schimmern ließen. Doch der Himmel weinte auch unendliche Tränen. Sehr häufig zeigte sich der Tag, grau und verschlafen, antriebslos, um zeitig wieder zu verschwinden und der Dunkelheit das Feld zu überlassen.

Und doch – wir sollten dankbar sein, für jeden Sonnenstrahl und für jeden Tag, den uns das Leben geschenkt hat. Auch wenn unsere Tage ihre kleinen Höhen und Tiefen haben, wir sollten nie vergessen, dass es vielen anderen in unseren Breiten – wie gerade den Menschen in Mittelitalien –  lange nicht so gut geht….

 

©Text und Fotos: G. Bessen

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25 Kommentare

  1. Wunderschön Herbstimpressionen.
    Wenn Du die Fotos alle in diesem Jahr gemacht hast, dann hast Du viel Glück gehabt.
    Ich hatte immer Pech, entweder das Wetter spielte nicht mit, oder ich hatte einen anderen Termin und konnte nicht fotografieren.
    Fotografisch gesehen für mich kein guter Herbst.
    Nicht mal den Herbstflug über das Sauerland konnte ich in diesem Jahr machen.
    Gruß
    Agnes

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    • Die sind alle von diesem Oktober. Sobald die Sonne zu sehen war, habe ich mich auf den Weg gemacht, das relativiert doch meinen Eindruck vom sehr grauen Monat. Das Nieselwetter oder auch viel Regen waren reichlich.
      Aber wir hatten einen sommerlichen September, der war beispiellos.
      Vielleicht hat der November noch ein paar schöne Tage für uns 🙂 .

      Lieben Gruß zu dir,
      Anna-Lena

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  2. Ich bin froh über mein Leben, auch wenn es oft so hoch und nieder geht. Kommt die Sonne, leuchte ich auch.
    Nur, wenn ich schief trete, was selten passiert und mir plötzlich eine Bänderzerrung einhandle, dann frage ich mich doch, ob ich evt. ein Pechvogel bin, liebe Anna-Lena.
    Gestern morgen ist es mir beim Weggehen passiert. Einfach so…
    Heute ist der Schmerz schon viel weniger, ich kann vorsichtig auftreten und der Zinkleimverband war wohl das richtige, den ich spät am Abend noch bekam *g*

    Herzlichst Bruni am 1. Novembernachmittag

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  3. Mein Heimatort hat wohl eine ganz besondere tektonische Lage, meine Mutter hat mir neulich erzählt, dass wie so viele andere Beben zuvor, auch dieses in Mittelitalien deutlich zu spüren gewesen war…
    Wir sind hier in Südbayern heuer mit wunderschönen Herbsttagen üppig beschenkt worden. Heute allerdings gießt es seit dem Morgen aus allen Kannen, und der Schädel brummt mir… 😉
    Herzliche Grüße!

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    • Erdbebenwellen können sich sehr weit fort bewegen. Als ich in Holland im Internat war, gab es im Oberrheingraben ein Beben. Im Klassenraum haben sich unsere Schreibtische ein paar cm bewegt. Wir waren in der 7. oder 8. Klasse und ziemlich schockiert.

      Wir hatten in der letzten Nacht Neumond, vielleicht daher deine Kopfschmerzen? Mich hat die Nacht auch kaum schlafen lassen, es war schlimmer als bei Vollmond.

      Das Kannengießprinzip ist hier schon Dauerzustand 😦 .
      Lass dich nicht unterkriegen.
      Liebe Grüße zu dir!

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