Im Heute

Die Welt um uns herum
gerät immer mehr aus den Fugen.

Wo ist der Anker,
der uns Halt gibt?
Wo ist der Glaube
an ein gutes Ende?
Wo ist die Hoffnung,
die nicht stirbt?
Wo ist die Liebe
als Welt umspannende Kraft?

Die Sonne,
verschleiert hinter den Wolken,
schweigt.

aurc3a9lie-zeichnung

Text: G.Bessen
Zeichnung: Arno von Rosen

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22 Kommentare

  1. Tief in uns sind dieser Glaube und die Hoffnung, genährt von der ewigen Liebe die keinen Tod kennt.
    Mögen wir den Zugang zu dieser Quelle des Lebens niemals verlieren.
    Mögen wir geleitet von Glaube und Hoffnung die Kraft finden, selbst wenn der Zugang verschüttet scheint, die Trümmer der Dunkelheit zu heben und ihn freizuschaufeln.

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  2. Sehr realistisch – was du geschrieben hast. Und auch ein Kompliment an Herrn von Rosen bezüglich der Zeichnung. Sie trifft es sehr genau.

    Mir scheint, dass allmählich Kräfte überhand nehmen, die nichts Gutes für uns Menschen vorhaben. Wir sind hier zu freizügig und das war auch falsch. Falsch ist es aber auch, wenn Menschen ausgegrenzt werden. Daraus erwächst Radikales.

    Liebe Grüße, Brigitte

    Gefällt 1 Person

    • Es scheint sehr schwer zu sein, Menschen verschiedener Kulturen und Nationalitäten mit ihren Anschauungen und Traditionen unter einen Hut bringen zu können.
      Das erfordert Respekt, Toleranz, eine intensive Auseinandersetzung miteinander und – was die Welt global gesehen braucht – eine große Bereitschaft zu teilen.

      Und da fehlt es an allen Ecken und Kanten. Wir hatten doch genau diese Erziehung, mit Ellenbogen zu kämpfen, um in dieser Gesellschaft weiterzukommen und zu bestehen.
      Und nun sollen wir zurückrudern? Etwas vom großen Kuchen abgeben? Wer will das schon????? (Ironiemodus aus) .

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  3. Diese Fragen stelle ich mir ebenfalls und mit zunehmendem Alter verlässt mich die Zuversicht, dass die Menschen doch noch alles zum Guten wenden. Die Aufrührer der Herzen und unbescholtenen Seelen sind einfach zu wenige gegen die Masse der taubgewordenen Einsiedler. Danke, dass du so einen schönen Text zum Bild geschrieben hast ❤

    Gefällt 1 Person

  4. Obwohl ich im Moment auch ziemlich schwarz sehe und ständig den Kopf schüttele, habe ich dennoch Hoffnung, sonst könnte ich nicht leben. Und ich denke auch, das mit der Liebe liegt an jedem einzelnen. Man kann nur an sich selbst arbeiten und selbst versuchen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.
    Lg, Ingrid

    Gefällt 2 Personen

  5. Gute Zeilen, liebe Anna-Lena, und eine feine Zeichnung dazu.
    Beides gefällt mir sehr gut.

    Zur Zeit sieht alles unklar und verworren aus, aber hätten die Menschen früherer Zeiten schon keine Hoffnung mehr gehabt, gäbe es uns heute nicht und ich finde, das wäre schade.

    Trotz allem, was falsch läuft und so nicht sein sollte, leben wir doch gerne, also bitte nicht die Hoffnung verlieren, auch wenn es aussieht, als könne die Liebe nie weltumspannend sein.

    Aber ich denke auch, im kleinen können wir daran arbeiten, jeder auf die Weise, die ihm liegt.

    Liebe Abendgrüße von Bruni an Dich ♥

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