Gewissensfrage

Gewissensfrage

Er geistert mir durch die Sinne:
der Brasilianer, wie er sagt:
„Wir tanzen Samba
und der Ball rollt“
und er legt für Millionen
seiner Landsleute
in die Wunde den Finger.

Aber gilt der Satz
nicht auch für uns
als Metapher?

Bloß erreicht er nicht
unser alltägliches
Bewusstsein?

c/ Helmut Maier

*********************

P rotestieren

R eformen einfordern

O brigkeiten anzweifeln

T error mit  friedlichem Widerstand entgegen treten

E rwartungen deutlich machen

S olidarität

T atsachen schaffen

c/ G.B.

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15 Kommentare

  1. Also, ich habe jetzt kein dichterisches Talent, so wie die meisten hier. Aber, ich finde, wir sollten uns erheblich mehr zur Wehr setzen, Reformen anmahnen, Selbstverständlichkeiten einfordern, Politiker aufwecken aus ihrem seeligen Schlaf der Bequemlichkeiten.

    Ständig und fast täglich könnte man sich zur Wehr setzen. Mit der Zeit gilt man sicher als unbequemer Querulant. Aber – das war mir schon immer und ist mir auch zukünftig ganz egal. Ich mache weiter.

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    • Ich gebe dir völlig recht, liebe Brigitte. Gerade letzte Woche habe ich auf einer Anwohnerversammlung unseres Ortes wieder gesehen, dass die „kleinen“ Kommunalpolitiker nicht einen Deut besser sind als die Großen.
      Auch sie winden sich wie der Aal, schieben Verantwortlichkeiten von sich und haben von vielem angeblich keine Ahnung. Dabei ging es um den weiteren Straßenausbau in unserem Viertel, den die Mehrheit nicht will, denn die Gemeinde zahlt 25%, der Anwohner je nach Grundstücksgröße und Geschosshöhe 75%. Da ist man locker bei einigen tausend Euro. Da behalte ich doch lieber die Sandstraße, in der auch so mancher mit Temop x statt 30 durchrast. Dagegen ist die Ortsmitte von einer derart kaputten Kreuzung gekrönt, die wirklich kein Aushängeschild ist. Aber da wird auf Landesebene gepennt.

      Also seien wir weiter unbequem :mrgreen: . Wenn ich in drei Jahren aufhöre zu arbeiten, könnte ich mir durchaus vorstellen auf Kommunalebene die Trommeln zu rühren.

      Einen lieben Gruß am Regennachmittag 🙂 .

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  2. Genau deine Gedanken betreffs kleiner Kommunalpolitiker hatte ich letzten Sommer, liebe Anna-Lena, als zwei Nachbarinnen und ich beim zuständigen Bezirksausschuß vorstellig geworden sind, um gegen den Radau der Kneipe am Eck zu protestieren. Da ging mir während der Versammlung und der Sprechstunde eine Woche später auch des Öfteren durch den Sinn: Kein Wunder, daß unsere Volks(ver)treter so sind, wie sie sind – das fängt ja schon im Kleinen an!
    Liebe Grüße!

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    • Genau so ist es! Ich stelle vermehrt fest, wie sehr man von Banken, Versicherungen und generell Behörden – von den Politikern schweige ich bewusst – auf den Arm genommen wird.
      Das kann man einfach nicht hinnehmen. Umso mehr müssen sich die Menschen wehren, die in ihrem eigenen Land wie lästige Zaungäste behandelt werden und einfach niedergeknüppelt werden, wenn sie sich zu Recht auflehnen.

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