Rote Äpfel im November

Rote Äpfel, ganz allein,
müssen doch recht traurig sein.
So ganz einsam und vergessen,
an des Baumes kahlen Ästen.
Dabei leuchten sie ganz rot,
aber schon vom Frost bedroht.
Bedeckt mit einem Häubchen Schnee,
tut die Kälte nicht  so weh.
Ach, hätt’ ich sie doch eher entdeckt
mir die Lippen eifrig abgeleckt,
nach dem Verzehr solch einer Frucht,
die im November weitere sucht.

c/ G.B. 2008

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23 Kommentare

  1. Wenn ich das so lese, dann bin ich doch gleich nicht mehr so wütend, wenn ich die 10 – 12 Bäume im Garten des Nachbarn sehe, die alle noch in den kahlen Zweigen hängen. Und das sind – keine Nikolausäpfel.

    Aber, etwas Gutes hat es doch, wie gesagt, da freuen sich die Vögel!

    Schönen Abend, Brigitte

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  2. „Der Vater hütet Schaf, die Mutter schüttelt s’Bäumelein, da fällt herab ein Träumelein…“
    Das muss doch so sein, das ist doch so fein,
    schlaf, Kindlein, schlaf ein…

    Mich erfreut sie ganz einfach, deine Bild-Text-Komination, liebe Anna-Lena!

    Herzlich,
    Brigitte

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  3. Liebe Anna-Lena 🙂

    Es kann nicht anders sein … Du hast dich mit unserem Monsterchen unterhalten, stimmt’s? Und dann das, was sie dir in der Hundesprache vermittelt hat, hier in diesem schönen Gedicht wiedergegeben 🙂 Klasse! Und das Foto ist ja toll..die weißen Häubchen auf dem leuchtenden Rot. Habt Ihr schon Schnee? Hier regnet es …noch .. immer…

    Ganz liebe Grüße zu dir,
    Ocean

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