Dichters Beschwerden

Das Wortlos zu tragen:

Es macht sich so breit,
das Wort, will gesehen werden,
geschaffen, benützt.

Wortlosigkeit will es nicht dulden.
Schwer ist es
das Wortlos zu tragen,
wortlos nicht sein zu dürfen.

Was aber,
wenn Sprachlosigkeit gar gezeugt wird
durch Unglaubliches?
Dann noch Worte finden,
ist es nicht aussichtslos?


*nach einer Idee/Frage (WORTLOS …) von Petros/Lüricker Wolfgang Schulze auf facebook

c/Helmut Maier

gedankenlos
wortlos
sprachlos

Mit solchen Momenten haben wir immer mal wieder zu tun, doch sie währen nicht ewig, denn immer wieder formen sich Gedanken zu Worten, Worte zur Sprache und wie schnell sind wir wieder

gedankenreich
wortreich
sprachvoll

c/ G.B. 11/12

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16 Kommentare

  1. Liebe Anna-Lena,

    Eure beiden Gedichte sind schön und eindringlich formuliert .. Wortlos bin ich auch manchmal, wenn mich etwas zu sehr berührt, als dass ich es ausdrücken könnte mit Worten …und manchmal ist es vermutlich sogar besser, nichts zu sagen – dann aber wieder schaffen sich die Worte ihren Weg, weil sie einfach „raus müssen“ ..

    Ich wünsch dir einen angenehmen und streßfreien Arbeitstag und daß der Nebel sich lichtet ..

    liebe Grüße schickt dir Ocean 🙂

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