Eine Frage des Alters?

Es scheint,
als kämen wir
in das Alter,
in dem wir mehr
Trauerkarten
als Geburtstagskarten
verschicken.

c/G.B. 9/12

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24 Kommentare

  1. Bei mir sind es meist Phasen, in denen es unglaublich viele „Einschläge“ gibt. Dann beruhigt es sich (erstmal) wieder. Immerhin kann man es nicht an bestimmten Monaten oder Jahreszeiten festmachen. Das wäre ja noch schlimmer. Nein, wenn dann geht überraschend wieder los.

    Dem Foto entnehme ich, dass Du einen Verlust zu betrauern hast. Das tut mir sehr leid! Der Tod gehört nun einmal zum Leben dazu aber jedesmal, wenn es soweit ist, sind diese Worte natürlich reichlich wenig Trost. Gar keiner, um genau zu sein.

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  2. …Und ich habe wieder gelernt, dass eine weitläufige Lebensplanung gar nichts bringt…
    außer, sich doch einmal mit dem Partner darüber zu unterhalten und sich überhaupt klar zu werden, dass es zu jeder Zeit mit dem Leben vorbei sein kann.

    Ein bisschen Satire (ich kanns nicht lassen): Wenn du Kirchensteuer zahlst bist Du doch fein raus – wie sie vor ein paar Tagen im Fernsehen wieder gegeben haben – Du kommst doch in den Himmenl.

    Gruß von Barbara

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  3. Das habe ich auch gelernt! Es scheint so zu sein, je älter man wird, desto öfter gibt es solche Nachrichten.

    Ich ertappe mich dabei, dass ich heimlich die Anzeigen lese, und dabei feststelle, die Jahrgänge kommen mir gefährlich nahe.

    Aber, ich verfalle nun nicht in große Nachdenklichkeit. Machen kann man ja nichts.

    Behalte den Verstorbenen in lieber Erinnerung, mehr kann man nicht tun. Und natürlich tut es mir auch leid!

    Liebe Grüße, Brigitte

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  4. Liebe Anna-Lena, der Tod hat viele Gesichter. Eine ganze Unmenge habe ich davon schon sehen müssen. Daran gewöhnt habe ich mich nicht und ich werde es wohl auch nie, obwohl ich weiß, dass das Leben für uns alle nicht unendlich ist.
    Ich erlebe ja oft den langsamen Tod. Glaub mir, der ist schwerer zu verkraften, als der schnelle, plötzliche Tod. Sicher ist es am Anfang sehr schwer, eben weil man vielleicht noch einige Dinge zusammen klären wollte und man nun alleine da steht. So erging es einem Kollegen meines Mannes. Der Gute wollte sich nur die Schuhe zubinden, sackte zusammen und war weg. Er und seine Frau hatten noch so vieles vor, doch mit 59 war für ihn alles vorbei.
    Vielleicht tröstet es euch ein wenig, dass euer lieber Bekannter keinen langen Leidensweg hatte.
    Ich lese übrigens auch die Traueranzeigen und bin immer wieder schockiert, wie viele junge Menschen jetzt schon gehen…

    Liebe Anna-Lena, lass uns zusammen jeden Tag dankbar und glücklich sein, der uns gegeben wird. Ich lebe schon lange danach, denn wenn man selbst mehr als einmal an der Schwelle stand, denkt man anders…

    Machs gut, meine Gute und genießt euren Sonntag.

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  5. Vor allem in England konnte ich wundervolle Karten für solche Fälle finden. Aber auch hier in einigen Schreibwarengeschäften haben sie inzwischen sehr schöne Karten.
    Nicht dieser dusselige Spruch: Mein Beileid!
    Ich finde, der sagt nichts aus.
    In diesem Jahr war es ein ganz besonders harter Fall, der uns getroffen hat. Damit hatte niemand gerechnet. Da half auch keine Karte.
    Tja, mit dem Tod müssen wir lernen zu leben.
    Wir unterhalten uns auch drüber, wie wir beerdigt werden wollen. Am liebsten im Friedwald. Bis dahin müsste das möglich sein.

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