Eine Frage der Perspektive

Mitten im Geschehen

sah ich Gestalten stehen.

Die Augen starr

und regungslos,

der Körper aufrecht,

bewegungslos,

Masken im Straßenbild,

bedeutungslos.

 

Doch ein genauer Blick verriet,

das ist ein Mensch,

der lebt und fühlt.

Er sieht die Welt

aus seiner Sicht,

doch, was er sieht,

verrät er nicht.

 

Wir sollten öfter

abseits stehen,

den Blick

in jede Richtung drehen

und unser enges Selbst verlassen

um neue Perspektiven

zu erfassen.

 

© G.B. 7.9.2012

********

Einen kurzen Augenblick,
schweigend andere erfassen,
gelingt uns, wenn wir selbst gelassen
tragen eigenes Geschick.

Diese Weichheit “entre nous”!

Kurz verweilend, sich mitteilend,
perlt Sympathie vom Ich zum Du

© bmh/ 2012 September

 

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15 Kommentare

  1. Mit deinen Worten hast du sicher Recht – nur mit diesen Figuren und ihrem unheimlich anstrengenden Job, der ihnen sicherlich nicht sehr viel einbringt, möchte ich um nichts in der Welt tauschen. Da bevorzuge ich andere, doch beweglichere Positionen, um in mich zu gehen.
    War nicht Sommerrückkehr für dieses WE angekündigt? Bei mir regnet es, sogar ziemlich doll.
    Dennoch einen schönen Tag wünsche ich dir!

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  2. Liebe Anna-Lena, ein wundervolles Gedicht. Mir fällt dazu das hier ein:

    Einen kurzen Augenblick,
    schweigend andere erfassen,
    gelingt uns, wenn wir selbst gelassen
    tragen eigenes Geschick.

    Diese Weichheit „entre nous“!

    Kurz verweilend, sich mitteilend,
    perlt Sympathie vom Ich zum Du

    © bmh/ 2012 September

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