J wie JA – SAGEN

Lebenssituationen können sich ändern, Lebensplanungen ins Wanken geraten.  Ohne, dass wir gefragt werden, müssen wir handeln, uns neu orientieren, Überlegungen anstellen und uns auf das Neue, Unbekannte einlassen.
Ja – sagen bedeutet, das Unbekannte annehmen, unvoreingenommen, vertrauensvoll, ohne wenn und aber. Das erfordert Mut, Urvertrauen, Kraft und Bereitschaft, alles auf eine Karte zu setzen. Bis in unsere Grundfesten erschüttert, kann das Ja uns aussaugen, ausbluten lassen, uns an unsere Grenze bringen.

Doch nur am Ende wissen wir, ob es sich gelohnt hat, diesen Weg gegangen zu sein. Ein Versuch ist es wert, denn es könnte der Weg zum Ziel sein.

Wer wagemutig ist,
kann abwägen,
die Wagschale füllen,
und es wagen,
sich ins Wagnis
zu stürzen,
um die Waage
ins Gleichgewicht
zu bringen

© G.B. 28.01.12

 

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14 Kommentare

  1. Heisst das ja sagen zum Ziel auch, das Ziel genau zu kennen? Ich glaube nicht. Du sagst es ja, Situationen ändern, fliessen, wir fliessen im Leben und verlieren manchmal fast den Boden unter den Füssen. Wir improvisieren und passen unser Verhalten an, korrigieren manchmal auch unsere Ziele und sind immer abhängig von unseren Schwächen und Stärken und unseren Gefühlen. Die Waage immer im Gleichgewicht halten, hm, gelingt nicht immer. Ein interessantes, anregendes Thema, liebe Anna-Lena, hast Du gekonnt aufgezeigt. Ich glaube, wir können die Waage doch recht gut halten. Ein schönes Photo von pixelio. Danke Dir übrigens ganz herzlich für deinen Tip! und ich wünsche Dir einen erholsamen, entspannten Sonntag und einen guten Start in die Woche.
    Herzlichst Ernst.

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    • Kennen wir unsere Ziele überhaupt immer, lieber Ernst?

      Hier meine ich das Ziel, das wir ansteuern, wenn alles aus den Fugen gerät, das mögliche, noch nebulöse, verschwommene Ziel, das uns jetzt nur bleibt, um überleben zu können, beispielsweise im Falle einer Krankheit, Da heißt das Ziel – gesund werden. Im Falle des Verlustes eines nahestehenden Menschen heißt das Ziel, auch ohne den anderen wieder zum Leben zurück zu finden und nicht in der Trauer zu versinken.

      Das Leben geht manchmal Umwege und fordert uns heraus, eiskalt. Dem zu begegnen, ist ein schweres Unterfangen.

      Einen gute-Nacht-Gruß
      von Anna-Lena

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  2. Tja, ich habe auch erkannt, dass es immer wieder Veränderungen geben wird und komischerweise: je älter man wird, desto gravierender werden die Veränderungen sein. Da kommt leider keiner dran vorbei und man kann immer noch froh sein, wenn alles glimpflich abgeht.
    Alles Liebe dir, April

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