H – wie Hoffnung

H – wie Hoffnung

Wenn die Stürme des Lebens uns umknicken wollen, brauchen wie verwurzelte Freunde, die uns halten. Vielleicht gelingt es uns hin und wieder, gegen das, was uns bedroht, erfolgreich  anzukämpfen.

Setzen wir der dunklen Bedrohung  Entschlossenheit entgegen. Versuchen wir, die lähmende Angst mit Mut zu bekämpfen. Wenn wir in ein tiefes schwarzes Loch fallen, sollten wir immer Ausschau halten, das helle Licht am Ende des Tunnels zu finden. Der schweren Last, die auf unseren Schultern liegt, sollten wir eine aufrechte Haltung entgegen setzen. Das ratternde Kopfkino braucht freundliche, die Stimmung aufhellende Bilder. Nerven, die blank liegen, bedürfen einer heilenden Packung.
Freunde, denen wir vertrauen, dürfen wir unsere Schwäche offenbaren, sie geben uns etwas von ihrer Kraft und Stärke, können unsere bitteren Tränen trocknen und uns an die Hand nehmen, wenn wir drohen zu fallen.

Ein schwieriges Unterfangen – ohne Zweifel, aber immer wieder des Versuches wert, wenn wir den Boden unter den Füßen zu verlieren drohen.

© G.B. 20.01.12

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13 Kommentare

  1. Wie wahr, wie wahr! Gerade die schlimmsten Situationen können jedoch auch positive Aspekte haben. Der Blick für das wirklich Wesentliche wird wieder freier, die Konsequenz wächst und vor allem beweist sich in der Not, wer dem Sturm standhält. Die Erkenntnis, was im Leben zählt, wird deutlicher. Es passiert so vieles, was im Alltag gar nicht mehr zur Kenntnis … als viel zu selbstverständlich … genommen wird.

    Alles hat sein Gutes. Manchmal dauert es nur verflucht lange, bis man es findet.

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  2. Im Prinzip ist es mit dem Leben wie bei einem römischen Brunnen, von einer Schale fließen wir, wenn diese Schale übervoll ist, in die nächste, oft können wir andere Menschen durch unser Sein bereichern, ihnen einen Teil von uns mitgeben, um dann, wenn dieser Mensch von uns gesättigt ist, in eine andere Schale überfließen zu können. Wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht in einer Schale verfangen bleiben, uns nicht mehr selbst befreien können und zu ertrinken drohen. Der Rettungsring, den andere uns dann zuwerfen, wird dabei oft übersehen, da wir in unserem Selbstmitleid so sehr aufgehen, dass wir nicht mehr erkennen wollen, dass es Auswege aus jeder Situation gibt.

    Darum wünsche ich mir selbst so sehr, dass ich für meine Freunde wie das Wasser in einem römischen Brunnen sein kann, dass ich von einer Schale in die andere fließen kann und jede einzelne durch mein „So-wie-du-bist-Sein“ bereichern darf. Ich selbst habe schon einen schlimmen Kampft durchstehen müssen und fast wäre ich daran zerbrochen, wenn da nicht meine Familie, meine Freunde gewesen wären, die immer da waren, mir viel Kraft von sich übertrugen, mir aber auch die Schönheiten des Lebens aufzeigten. Durch sie verlor die Angst ihre Konturen und die Hoffnung, die Sehnsucht und die Gier nach Leben traten in den Vordergrund. Heute liegt es an mir, diesen Part zu übernehmen und ich werde es mit ganzem Herzen tun.

    Hoffnung und Rettung gibt es immer, man muss sie nur annehmen.

    Herzliche und liebe Grüße von einer sehr nachdenklichen Mandy

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  3. Bei Schwierigkeiten nützt es nichts sich im tiefen Loch zu vergraben. Man muss die Dinge gleich und hoffnungsvoll angehen.

    Richtige Freunde, die sind gut und hilfreich. Zumeist sind das auch lebenslange Freunde. Jemand, auf den man sich immer verlassen kann.

    Schönen Samstagabend, Brigitte

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  4. @ skriptum: Manchmal muss man das Wesentliche unter Schmerz erst wiederfinden und wertschätzen.

    @ Lilofee: Wir nehmen alles Positive als selbstverständlich hin, das macht leichtsinnig.

    @ Mandy: Ein schönes Bild hast du da gezeichnet, es gefällt mir sehr.

    @ Brigitte: In der Not zeigen sich die wahren Freunde.

    Ich wünsche euch einen schönen Restabend und einen behaglichen Sonntag ♥

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  5. wo wären wir ohne Hoffnung?
    Wahrscheinlich hätten wir lange das Weite gesucht und wären dort gelandet, wo es scheinbar licht und einfach zu sein scheint, doch das ist es nie, Schwarzes und Tiefs gibt es überall. Doch Hoffnung ist auch überall zuhause. Manchmal ist dieTür eben angelehnt und man muß sie erst mal aufdrücken, aber dann erkennen wir sie sehr schnell wieder.
    Wir brauchen nur einen Funken von ihr zu erhaschen, dann wird sie sofort größer und funkelt und leuchtet. Sie erhellt das, was vorher noch kaum zu erkennen war, weil sich schwarze Schatten darüber gelegt hatten.
    Einen hoffnungsvollen Gruß in die Nacht sendet Bruni

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  6. Liebe Anna-Lena,
    das Leben ist ein Auf und Ab.
    Mal schwer, mal schwerer. Sich damit abfinden fällt nicht immer leicht. Und wenn es akzeptiert wurde, dann nach Lösungen suchen, schauen, wo gehts weiter. Das Licht erkennen und dem nachgehen.
    Denn Licht und Sonne tun soooo gut, auch in ganz schlimmen Situationen. Ohne Freunde geht das alles gar nicht.

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